Kanzlei Logic Sprucefield · gegründet 2011

Provision, Bezirk und Lieferung stehen im Vertrag.

Wir lesen Handelsvertreterverträge und Lieferverträge für Hersteller, Importeure und selbständige Vermittler in Nürnberg und darüber hinaus. Das Erstgespräch findet in der Kanzlei am Kirchenweg oder telefonisch statt.

Zum Mandat Handelsvertretervertrag

Hohe Regale mit gebundenen Büchern in einer Bibliothek
Akten und Kommentarliteratur bleiben in der Kanzlei am Kirchenweg.
Fachwerkhäuser und ein Turm in einer fränkischen Altstadt
Viele Mandate kommen aus dem Maschinenbau und dem Handel rund um Nürnberg.

Eine typische Akte

Drei Bezirke, ein alter Vertrag, eine neue Provision.

Ein Werkzeughersteller aus Fürth wollte drei regionale Handelsvertreter auf einen gemeinsamen Vertrag umstellen. In den alten Fassungen fehlte eine klare Regelung zu Folgeaufträgen, der Kundenschutz war auf „Stammkunden“ beschränkt, ohne den Begriff zu definieren, und die Kündigungsfrist wich von § 89 HGB ab.

Wir haben die bestehenden Urkunden nebeneinander gelegt, die Provisionsabrechnungen der letzten drei Jahre durchgesehen und eine Fassung vorgeschlagen, die Bezirk, Altkunden und den Ausgleichsanspruch nach § 89b HGB ausdrücklich benennt. Der Hersteller hat die Entwürfe anschließend selbst mit den Vertretern verhandelt.

Wie Mandanten solche Akten schildern

Was in der Kanzlei liegt

Vier wiederkehrende Gegenstände

Hand unterschreibt ein mehrseitiges Dokument

Handelsvertreterverträge

Vermittlung oder Abschluss, Provision auf Folgegeschäfte, Bezirksschutz und das nachvertragliche Wettbewerbsverbot nach § 90a HGB.

Mandat ansehen
Paletten und Regale in einem Warenlager

Lieferverträge

Rahmenverträge, Incoterms, Abrufmengen, Untersuchungs- und Rügefristen nach § 377 HGB und Vertragsstrafen bei Verzug.

Mandat ansehen
Personen sitzen an einem Tisch und besprechen Unterlagen

Prüfung vor der Unterschrift

Ein fremder Entwurf, eine kommentierte Fassung und eine Liste der Stellen, die vor der Unterschrift geklärt sein sollten.

Mandat ansehen
Hölzerner Richterhammer auf einem Gesetzbuch

Auseinandersetzung

Außergerichtliche Schreiben zu Provision, Mängeln oder Kündigung. Eine Klage wird nur vorbereitet, wenn der Schriftwechsel es trägt.

Gespräch dazu anfragen

Wer uns schreibt

Hersteller, Importeure, Bezirksvertreter.

Auf der Unternehmerseite sitzen oft Geschäftsführer mittelständischer Betriebe, die einen Vertreter für Bayern oder den deutschsprachigen Raum suchen und die Provision nicht nur im Kopf, sondern im Vertrag stehen haben wollen.

Auf der anderen Seite kommen Handelsvertreter, die nach Jahren der Tätigkeit den Ausgleichsanspruch beziffern lassen oder eine Kündigung auf die gesetzlichen Fristen prüfen. Lieferverträge bringen Einkauf und Vertrieb an denselben Tisch, wenn Abruf, Gefahrübergang und Rügepflicht kollidieren.

Die drei Anwältinnen und Anwälte der Kanzlei

„Die alte Klausel zu Folgeaufträgen hätte uns die Provision auf Ersatzteile genommen. Das stand nicht im Angebot, sondern erst im Kleingedruckten der dritten Fassung.“

Karin H., Handelsvertreterin für Industrieteile, Erlangen

Aus der Korrespondenz

Nicht jede Rückmeldung ist uneingeschränkt. Eine Mandantin aus Schwabach schrieb, die Einschätzung zum Ausgleich sei brauchbar gewesen, die schriftliche Fassung habe aber zwei Wochen länger gebraucht als im Erstgespräch genannt.

Weitere Schilderungen